Der Preiskampf und die Transformation auf dem deutschen Automarkt bringen immer wieder überraschende Wendungen. Suzuki schickt nun die neueste Generation des Across ins Rennen. Das Ergebnis der umfassenden Modellpflege kann sich sehen lassen: Mehr rein elektrische Reichweite, verbesserte Ladeeigenschaften, ein modernisierter Innenraum und das alles zu einem Preis, der deutlich unter dem des Vorgängermodells liegt. Damit bietet der Across eine überzeugende Kombination für alle, die emissionsfreies Pendeln im Alltag mit unbegrenzter Langstreckentauglichkeit verbinden möchten.
Vergessen Sie die Reichweitenangst: Rechnerisch über 1.100 Kilometer ohne Ladestopp
Für viele Autofahrer in Deutschland bleibt der komplette Umstieg auf ein reines Elektroauto mit Sorgen verbunden. Wo ist die nächste freie Ladesäule? Wie lange dauert das Laden auf der Langstrecke? Der Suzuki Across wischt diese Bedenken mit seinem hocheffizienten Plug-in-Hybridantrieb elegant beiseite.
Im Zusammenspiel aus Verbrennungsmotor und modernem E-Antrieb knackt das SUV mühelos die magische Tausender-Marke:
- Der Benzintank fasst großzügige 55 Liter Kraftstoff.
- Ist die Traktionsbatterie einmal leergefahren, begnügt sich der Across laut WLTP-Norm mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von nur 5,4 Litern Super auf 100 Kilometern.
- Allein mit dem Verbrenner ergibt sich daraus eine theoretische Reichweite von rund 1.018 Kilometern.
- Rechnet man die neue, rein elektrische WLTP-Reichweite von bis zu 129 Kilometern hinzu, ergibt das eine rechnerische Gesamtreichweite von stolzen 1.147 Kilometern ohne einen einzigen Zwischenstopp.
Damit wird die Urlaubsreise zu einer entspannten Angelegenheit, ganz ohne die Zwangspausen und den Planungsstress, die reine Stromer auf der Autobahn oft mit sich bringen.
Mehr Reichweite, echtes Schnellladen und 309 PS Systemleistung
Technisch basiert der Across auf dem bewährten Toyota RAV4. Doch mit der neuesten Generation spendiert Suzuki dem Flaggschiff-SUV ein massives Upgrade. Das Herzstück des E-Four Allradantriebs ist der bewährte 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (105 kW/143 PS), der nun von zwei optimierten Elektromotoren unterstützt wird. An der Vorderachse leistet die E-Maschine 150 kW (204 PS), an der Hinterachse steuert ein weiterer Motor 40 kW (54 PS) bei. Das ergibt eine beeindruckende Systemleistung von 227 kW (309 PS) und einen Sprintwert von 0 auf 100 km/h in nur 6,1 Sekunden.
Besonders stolz ist Suzuki auf die neue Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22,7 kWh. Damit steigt die rein elektrische WLTP-Reichweite von bisher mageren 75 Kilometern auf beachtliche 129 Kilometer. Wer den Across im Alltag bewegt, kann den Verbrennungsmotor beim täglichen Pendeln also getrost pausieren lassen.
Sollte der Akku doch einmal leer sein, punktet der neue Across mit verbesserten Ladeeigenschaften, die in der Welt der Plug-in-Hybride absoluten Seltenheitswert haben:
- Wechselstrom (AC): Der On-Board-Charger verarbeitet an der heimischen Wallbox nun bis zu 11 kW.
- Gleichstrom (DC): Erstmals kann der Across an einer Schnellladesäule mit bis zu 50 kW über einen CCS-Anschluss geladen werden – ein echter Meilenstein für PHEVs, mit dem sich die Batterie auch unterwegs in kürzester Zeit wieder füllen lässt.
Der Preis-Hammer: Komplettausstattung wird 2.700 Euro günstiger
Die größte Überraschung liefert Suzuki jedoch beim Blick in die Preisliste. Kostete der Vorgänger zuletzt noch mindestens 58.190 Euro, startet der neue Across ab sofort für überraschend günstige 55.490 Euro. Ein echter Preissturz von exakt 2.700 Euro – und das trotz der deutlich verbesserten Technik.
Typisch für Suzuki müssen sich Käufer nicht durch endlose Aufpreislisten quälen. Der Across wird in Deutschland ausschließlich in der absoluten Top-Ausstattung „Comfort+“ ausgeliefert, die praktisch keine Wünsche offenlässt. Zur Serienausstattung gehören unter anderem:
- Ein digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument und das neue 12,9-Zoll-Multimediadisplay für Infotainment und Fahrzeugeinstellungen.
- Ein Head-up-Display sowie ein adaptiver Tempomat, der Navigationsdaten einbezieht.
- Eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe.
- Eine 360-Grad-Kamera mit 3D-Ansicht für spielleichtes Rangieren.
- Ein beheizbares Lenkrad sowie eine Sitzheizung für die vorderen und hinteren Sitze.
- Eine serienmäßige Wärmepumpe, die den Innenraum im Winter hocheffizient und reichweitenschonend klimatisiert.
Auch bei den praktischen Talenten legt Suzuki nach. Das Kofferraumvolumen bietet mit 490 bis 1.604 Litern reichlich Platz für Gepäck. Ein besonders wichtiges Detail betrifft Gespannfahrer: Zog das bisherige Modell in Deutschland noch maximal 1.500 Kilogramm (gebremst), so verfügt die neue Generation des Across nun über eine maximale gebremste Anhängelast von stolzen 2.000 Kilogramm (bis zu 12 % Steigung) bei einer Stützlast von 100 Kilogramm. Damit korrigiert Suzuki ein oft bemängeltes Manko des Vorgängers und macht das SUV zum perfekten Zugfahrzeug für Wohnwagen oder Anhänger.
Ein kluger Schachzug für unentschlossene Autokäufer
Mit dem neuen Across liefert Suzuki ein starkes Statement ab. In Zeiten, in denen der Markt für reine Elektroautos in Deutschland stagniert und die politische Diskussion viele Käufer verunsichert, stellt das Plug-in-Hybrid-SUV die perfekte Brücke dar. Es bietet das Beste aus beiden Welten: absolut lautloses, emissionsfreies Gleiten im urbanen Umfeld und die grenzenlose Freiheit eines Verbrenners auf der Langstrecke.
Ein Sprecher von Suzuki betont den hohen Stellenwert des Flaggschiffs für die Marke:
"Der neue Suzuki Across verbindet ein markantes SUV-Design mit modernster Plug-in-Hybridtechnologie für hohe Effizienz, souveräne Traktion und überzeugende Performance im Alltag wie auf langen Strecken."
Dass Suzuki dieses hervorragend ausgestattete Gesamtpaket ausgerechnet jetzt deutlich günstiger anbietet, dürfte auch den fast baugleichen Plattformbruder von Toyota spürbar unter Druck setzen. Wer ein voll ausgestattetes, extrem zuverlässiges und langstreckentaugliches SUV sucht, kommt an diesem japanischen Allrounder derzeit kaum vorbei. Die ersten Fahrzeuge sollen im Herbst 2026 an die Kunden in Deutschland ausgeliefert werden.